Küste und Pyrenäen -
Wandern rund um Can Ribes

Die Region um Can Ribes beherbergt wunderschöne Wandergebiete, und das Landhaus selbst ist ein idealer Ausgangspunkt, um sie zu entdecken.

Wir freuen uns deshalb, auch 2015 wieder verschiedene Wanderprogramme anbieten zu können. Auf geführten Wanderungen oder auf eigene Faust, auf Wegen, die Ihnen sonst oft verborgen blieben, können Sie eintauchen in Natur, Geschichte, Kultur, und Legenden im Nordosten Spaniens - und Bekanntschaft machen mit den Gaumenfreuden der einheimischen Küche.

Die mehr als zwanzig von uns vorbereiteten Routen sind so überraschend und abwechslungsreich, wie die Region selbst: Küste, Seenebene, Vulkangebiet, Pyrenäenvorgebirge und schließlich die Pyrenäen selbst.

 

Unsere Wandergebiete

cap de creusDer nördliche Teil der Costa Brava, wo viele Bereiche von touristischen Baumaßnahmen verschont geblieben sind. Hier macht die "Wilde Küste" ihrem Namen alle Ehre. Sandstrände, schroffe Felsküsten und kleine, abgelegene Buchten, die nur zu Fuß erreichbar sind, bilden wundervolle Plätze, um sich dem grandiosen Wechselspiel zwischen Wellen, Strand und Klippen hinzugeben. Im Küstenbereich liegen auch der Naturpark des Cabo de Creus, wo die östlichsten Ausläufer der Pyrenäen ins Meer sinken, und der Naturpark der "Aiguamolls". Dieses aus toten Flussarmen und Lagunen gebildete Marschland ermöglicht ausgiebige Vogelbeobachtungen.

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Die Seenebene von Banyoles umfasst den wunderbar klaren Natursee von Banyoles selbst, sowie acht kleinere Seen und Teiche. Sie alle sind Produkt des besonderen hydrographischen Systems, das hier das unterirdisch von den Pyrenäen abfliessende Wasser an die Oberfläche steigen lässt. Während sich am Ufer des Sees majestätische Trauerweiden im Wasser spiegeln, sind die sanften Hügel der Umgebung von Steineichenwäldern, Feldern und Wiesen geprägt.

Die Sierra de Rocacorba. Ihr weithin sichtbares Markenzeichen, der Rocacorba, steht mit seinen 992 Metern Höhe weit über den 175 Metern des Sees und bietet einen faszinierenden Rundblick vom Meer bis zu den Dreitausendern der Pyrenäen. Knapp unterhalb des Gipfels beherbergt er eine urige, auf einem Felsvorsprung thronende Wallfahrtskapelle, deren Ursprünge in einem mittelalterlichen Kloster liegen. Das Tal des Revardit durchschneidet die Sierra und sorgt für verblüffende Kontraste in der Vegetation.

basaltDie Garrotxa. Ein von den Pyrenäen und ihren Vorgebirgen geprägter Landstrich. Der altertümliche Name "rauhes, schwer zugängliches Land" trifft vor allem auf den nördlichen Teil zu: Die "Alta Garrotxa". Hier finden sich steil aufragende Berge von rauher Schönheit: gezahnte Felsgrate, schwer zugängliche Höhlen, und vor allem wild-romantische Flusstäler mit glasklarem Wasser. Jahrhundertelang hatten hier sagenumwobene Räuberbanden ein ideales Operationsgebiet - zum Schrecken der an die Berghänge gebauten und heute fast ausnahmslos verlassenen Höfe, Mühlen und Einsiedeleien. Kleine, romanische Landkirchen liegen wie vergessene Schätze noch in den letzten Winkeln der Bergwelt. Der Naturpark "Vulkangebiet der Garrotxa" im südlichen Teil der Region zeigt ein ganz anderes Bild. Üppig bewaldete Hügel, Vulkane und kleinteilige Landwirtschaft bilden eine sanftes Relief. Knapp 30 Vulkankegel, einige Explosionskrater und mehrere Basaltfelder machen es zum bedeutendsten Vulkangebiet Spaniens und zu einem der interessantesten Europas. Wanderungen durch einen der seit über 11.000 Jahren erloschenen Krater oder unter meterhohen, von schwarzer Lavaasche gebildeten Erdwänden stellen einige der Attraktionen des Gebietes dar.

Die Pyrenäen im Ripollés. Die Gegend um die Täler der Flüsse Ter und Freser ist eine reine Pyrenäenlandschaft mit den charakteristischen Vegetationsstufen und mehreren Gipfeln, die 2.500 Meter überragen. Darunter "El Puigmal" (2.909 m) und "El Bastiments" (2.874 m). Die Klöster von St. Joan de les Abadesses und Ripoll sind zwei Perlen der katalanischen Romanik.

Kulturhistorische Reize
Neben und in diesen Naturräumen, finden sich beeindruckende mittelalterliche Klöster, kleine romanische Landkirchen und Einsiedeleien, vorgeschichtliche Dolmen und antike Siedlungen, malerische Fischer- und Bergdörfer, verlassene Köhlerhäuser und Gutshöfe, ... . In unseren Programmvorschlägen sind die Besuche einiger dieser herausragenden Sehenswürdigkeiten vorgesehen (die mittelalterlichen Orte Besalú und Santa Pau, die Basaltklippen unter Castellfollit de la Roca, das monumentale romanische Kloster Sant Pere de Rodes, die griechisch-römischen Hafenstadt von Empúries, das Künstlerdorf Cadaqués, das Dalí-Museum in Figueres, u.v.a.m....).
Und dieses Jahr offerieren wir ausserdem wieder einen geführten Tagesausflug nach Barcelona im Rahmen einer Wanderwoche.

Kulinarische Intermezzos
Mit den Landschaften variiert auch die traditionelle Küche - von der Fischplatte an der Küste bis zu den deftigen Menüs des Landesinnern, von den Weinen des Empordá bis zum Bergkräuterlikör der Garrotxa. Aus reiner Freude an dieser Kombination haben wir, wo immer möglich, günstig gelegene Gasthöfe in den Streckenverlauf mit einbezogen, damit man sich während oder nach der Wanderung praxisorientierten Studien der einheimischen Speisekarte widmen kann.

Klima & Wetter

In der Region dominiert mildes mediterranes Klima von der Küste bis weit ins Pyrenäenvorland. Diese Situation bietet fast ganzjährig gutes Wanderwetter - lediglich im Juli und August können die höheren Temperaturen zu schaffen machen.
Der Frühling besticht v.a. durch kräftige Farben, umwerfende Blütenpracht, Vogelreichtum und meist schon frühsommerliche Temperaturen. Der Herbst erscheint nach der sommerlichen Trockenperiode oft wie ein zweiter Frühling, und bis weit in den Dezember hinein sind die Wälder geprägt vom Farbenspiel der Laubbäume. Der Winter wartet mit milden Tagestemperaturen und überdurchschnittlich vielen Sonnentagen auf. Manche einheimische Wanderer empfehlen für ihre Lieblingstouren speziell die Zeit von November bis März.

Zu den von uns angebotenen Wanderterminen kann mit günstigem Wetter gerechnet werden.

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Längere Regenperioden wären unüblich, einzelne Regenfälle oder Gewitter können natürlich nicht ausgeschlossen werden. In den höheren Pyrenäen kann im Frühjahr noch (bzw. im Spätherbst schon) Schnee liegen.

Je nach Situation werden wir uns in diesem Falle für tieferliegendere Routen entscheiden.

 

Tourenkonzept

Unsere diesjährigen Programme und -vorschläge basieren alle auf der festen Unterkunft in Can Ribes, d.h. die Wanderungen und Ausflüge beginnen in Can Ribes. Man wandert entweder direkt vom Haus aus los oder fährt von hier zum Ausgangspunkt der Tagestour.

Durch die feste Unterkunft und die breite Auswahl an möglichen Wanderungen und Besichtigungen ist man sehr flexibel. Man kann sich quasi täglich für die passendste Tour entscheiden - je nach Wetter, Lust und Tagesform... . Und natürlich kann man zwischendurch auch einfach mal am Haus bleiben, lesen, sonnenbaden, die Aussicht geniessen, nach Herzenslust faulenzen, ... .

Für unsere Kursteilnehmer und Urlauber stellen wir immer auch Tipps und Material zu einigen Routen bereit, um spontan einfach mal Wandern zu gehen.

Für unsere Urlauber veranstalten wir zu vielen Terminen geführte Ausflüge und Wanderungen in lockerer Abfolge.

Für alle, die das Wandern gerne intensiver betreiben möchten, bieten wir spezielle Wanderprogramme.

Für bereits bestehende Gruppen erstellen wir auch maßgeschneiderte Wanderprogramme mit oder ohne Führung, mit beliebiger Dauer, auch zu konkreten Schwerpunkten (Naturparks erwandern, Kulturgeschichte, Romanik, Landkirchen und Einsiedeleien, Gipfeltouren, Wandern & Spanisch, ...) und natürlich zu Gruppen-Spezialpreisen.